BANANA POP

Dein neuer Bikini aus alten Fischernetzen? Ja! Denn Upcycling war nie schöner:

Bademode mit Geschichte

Rund 1.250 Kilometer Fischereinetze landen jährlich als Geisternetze alleine in den europäischen Meeren – als Geisternetz wird ein Netz bezeichnet, das beim Fischen verlorenging bzw. absichtlich im Meer entsorgt wurde und seitdem dort herumtreibt oder sich am Meeresgrund verfangen hat. Diese stellen eine große Gefahr für Fische, Meeressäuger und Vögel dar, die sich dort verfangen und verenden. Damit nicht genug zersetzen sich beim Rollen über den Meeresgrund die aus Kunststoffen bestehenden Netze zu Mikroplastik (Mikropartikel), das letztendlich wieder in unsere Nahrungskette gelangt.

Weltweit ist die Fischerei Verursacher von mehr als einer Million Tonnen Plastikmüll pro Jahr. Die Idee daraus hochwertige Bademode herzustellen, hatten Barbara Gölles und Andrea Kollar als sie sich während ihres Modestudiums unter Raf Simons und Veronique Branquinho an der Universitat für Angewandte Kunst in Wien kennenlernten.

„Wenn Sie das nächste Mal ein paar Fischer ausschwärmenmen sehen, um auf hoher See ihrer Arbeit nachzugehen, denken Sie daran: Diese Fischernetze könnten Ihr nächster Bikini sein.“

Die beiden gründeten 2015 das Wiener Bademode-Label MARGARET AND HERMIONE, das Nachhaltigkeit, handgezeichnete Prints, beste Qualität und eine transparente Produktion in Europa miteinander verbindet.

Bei alldem vergessen die beiden nicht das Ganze mit einer guten Prise Humor und der perfekten Passform zu würzen:

Eine poppige, bunte Welt, in der farbenprächtige Fliegen Bananen umschwärmen, die der Kollektion auch den Namen verleihen: BANANA POP.  Neben dem handgezeichneten Print wird die Kollektion durch Unifarben ergänzt.

Die unterschiedlichen Bikinischnitte sind natürlich frei kombinierbar. Durch eine spezielle Verarbeitungstechnik schmiegen sich die Modelle regelrecht an den Körper an. „Alle Oberteile sind ungepaddet, um ein leichtes und natürliches Tragegefühl zu geben”, so die Designerin Barbara Gölles. „Neu ist, dass die komplette Kollektion mit dem Oberstoff gefüttert ist und dadurch kleine Problemzonen einfach weggeschummelt werden können”, erklärt Illustratorin Andrea Kollar.

Swimsuit No.2
Sexy as sexy can. Ein tiefer Vorder- und Rückenausschnitt zeigen was zu zeigen ist. Eigentlich zu schade, um ihn nur am Strand zu tragen. Hat Swimsuit No.2 das Potential zum Lieblings-Body?

Top No.4
Das unkomplizierte Triangel-Top überzeugt am Strand und macht sich auch als Underwear unter dem T-Shirt perfekt. Hier kombiniert mit:

Bottom No.3
Wir lieben high-waist! Bewusst überschnitten ist es super modern und betont die Taille, ohne retro zu sein. Auch beim Yoga macht es eine gute Figur.

Top No.2
Der Klassiker. Abnehmbare Träger sorgen für nahtlose Bräune, eingearbeitete Bügel für die perfekte Passform. Hier kombiniert mit:

Bottom No.2
Unser Klassiker. Alles was verpackt werden soll, wird verpackt.